Sapphire Vega 64 LE version suche Wasserkühlung

      Sapphire Vega 64 LE version suche Wasserkühlung

      Hallo

      Mein Problem liegt im detail......

      meine kiste " sysprofile.de/id187511 "

      das Problem .... Vega64 nach gut 1 Minute bei über 80°C...... :cursing: :cursing: :cursing:

      jetzt meine frage welche Wasserkühlungs teile sollte ich nutzen oder holen hab jetzt von 4 Leuten eure Web bekommen nur steig ich da nicht durch.... ist nehmlich meine erste WAKU...... 0 Ahnung

      währe super für Tipps und anleitung und welche teile ist nutzen sollte.

      Londaik
      ps. Ram und CPU ist bei 20 bis 40°C nicht mehr.....
      Hallo Londaik,
      Ich kann Dir gerne grundsätzlich die Teile aufzählen, die Du brauchst. Für die Grundlagen einer Wasserkühlung bereite ich derzeit einen größeren Artikel vor, der dann auch dauerhaft auf unserer Homepage zu finden sein wird, daher reiße ich hier jetzt nur einige ganz grundlegende Dinge an. Bei Interesse nach tieferen Informationen muss ich Dich noch etwas vertrösten, man hilft Dir in diversen Communityforen wie HardwareLuxx oder PCGHX aber auch gerne weiter.

      Ziel einer Wasserkühlung ist es ja meist, den Rechner kälter und leiser zu bekommen. Hierzu wird das Wasser über die Hitzequellen geleitet, nimmt dort die Wärme auf, und transportiert sie an einen Ort, wo sie gut abgeführt werden kann. Die recht kleine Oberfläche eines luftbasierten Grafikkarten- oder CPU-Kühlers wird also quasi nur gegen die große Oberfläche eines Radiators getauscht, der optimalerweise noch dazu nicht irgendwo im Inneren eines Gehäuses in der eigenen Hitze schmort, sondern mit kühler Frischluft arbeiten kann. Daraus ergeben sich auch die notwendigen Komponenten:

      Der Kühler überträgt die Hitze von der Wärmequelle auf das Wasser, die Pumpe transportiert das Wasser weiter, und im Radiator wird die Hitze an die Umgebungsluft abgegeben.

      Für Deine RX Vega Karte brauchst Du also einen Grafikkartenkühler. Bei Grafikkarten ist zu beachten, dass AMD und Nvidia für jede Karte ein Referenzmodell fertigen. Auf Grundlage dieses Referenzlayouts dürfen dann die Boardpartner (Asus, Evga, Sapphire, XFX etc.) ihre Produkte fertigen und anbieten. Daher sind unsere Kühler für diese Referenzlayouts der PCBs ausgelegt und nur zu diesem kompatibel. Darüber hinaus dürfen die Boardpartner aber auch eigene Varianten der Karten bauen, zum Beispiel Asus Strix oder Evga FTW. Diese gehen mit massiven Änderungen am PCB-Layout einher und sind daher meist nicht mit unseren Kühlern kompatibel. Daher überprüfe bitte als allerersten Schritt immer anhand unserer Kompatibilitätsliste, was für ein PCB Deine Karte hat und ob es kompatible Kühler gibt.
      Bei Deiner Vega sieht es gut aus, Du hast drei Kühler zur Auswahl. Diese unterscheiden sich ausschließlich im Aussehen und bieten alle drei die gleiche Performance. Nimm also einfach, was Dir am besten gefällt.

      Soweit mitgekommen? Okay, kommen wir zur Pumpe. Es gibt grundsätzlich drei Pumpen: Eheim 1046 – Versionen, Laing DDC oder Laing D5 Pumpen. Die Eheims sind für heutige Systeme, die oft auch auf Optik wert legen, weniger gut geeignet, da sie recht klobig sind. Die DDC ist die kleinste der drei, und die D5 ist ein genialer Allrounder: leise und leistungsstark. Ich würde definitiv zu einer D5 raten, mit der macht man nichts verkehrt.
      Zu der Pumpe brauchst Du noch einen Deckel. Dann benötigst Du noch einen Ausgleichsbehälter. Mit diesem wird das System gefüllt, die Luft aus dem System kann sich hier sammeln, und für kleine Druckausgleiche ist er auch perfekt geeignet. Theoretisch wäre es möglich, ein System ganz ohne AGB zu betreiben, aber das ist eine wahnsinnig nervige Arbeit und gerade für Anfänger rate ich davon dringend ab. Das Gute ist: wir bieten auch AGBs, in die man eine DDC oder D5 Pumpe direkt verbauen kann. So spart man sich Anschlüsse, Schlauchstrecken, den Pumpendeckel, und zusätzliche Befestigungspunkte!

      Dann fehlt Dir für den Grundaufbau nur noch der Radiator. Diese werden nach der Größe und Anzahl der Lüfter benannt – 1x120mm ist ein 120er, 3x120 ein 360er. Logisch, oder? Es gibt unterschiedliche Faustformeln, wie viel Radifläche man benötig. Über die Fläche des Radiators wird die Wärme an die Luft abgegeben, wenn die Grafikkarte das Heizelement des Kreislaufs ist, so ist der Radi das Kühlelement. Je nachdem, wie leistungsstark die Lüfter sind, die Du auf den Radi schnallst und wie schnell sie drehen, ändert sich die Temperatur Deines Wassers und damit schlussendlich auch die der gekühlten Komponenten. In der amerikanischen Szene werden gerne Lüfter mit 2000rpm und mehr verbaut, dementsprechend wird dort dazu geraten, circa ein 120er pro Komponenten zu nehmen, und noch einen als Reserve. Wäre bei Deinem GPU-only loop also ein 240er Radi. In der deutschen Szene wird deutlich mehr auf Lärmentwicklung geachtet und meist Lüfter mit 800-1200rpm verwendet, dementsprechend gilt hier bei vielen Nutzern die Faustformel, ein 120er Lüfter pro 100W Wärmeabgabe. Deine Vega mit knapp 300W TDP sollte nach dieser Faustformel also mit einem 360er gekühlt werden.

      Und schlussendlich hängt die Frage nach dem richtigen Radiator davon ab, welche Größen Du in Deinem Case so verbauen kannst. Dazu finden sich eigentlich bei allen modernen mittelklasse Cases Angaben in den Handbüchern.

      Diese drei Komponenten AGB/Pumpe – Grafikkarte – Radiator musst Du jetzt noch irgendwie miteinander verbinden. Hierfür ist die einsteigerfreundlichste Variante flexibler Schlauch. Diesen gibt es von diversen Herstellern und in mehreren Größen. Die Größen werden mit Aussen- und Innendurchmesser angegeben. Bis vor einige Jahre war 11/8 noch der Szenestandard, mittlerweile ist 13/10 deutlich häufiger, und aus optischen Gründen wird auch gerne 16/10 benutzt. Sieht einfach mächtiger aus, dafür lässt er sich etwas schwieriger verlegen. Schläuche gibt es in diversen Farben oder transparent. Meine klare Empfehlung wäre der Hersteller Primochill, der einen sehr guten Ruf hat.
      Um die Schläuche an die Komponenten zu bekommen brauchst Du jetzt noch Anschlüsse, und zwar jeweils zwei: mit einem kommt das Wasser in die Komponenten, mit dem zweiten wieder raus zur nächsten Komponente. Hier musst Du nur darauf achten, dass die Anschlüsse die gleiche Größe haben wie der Schlauch, den Du gewählt hast. Für Deinen Loop brauchst Du also 6 Anschlüsse. Ich würde aber empfehlen, noch zusätzlich einen 45° und 90° Anschluss zu kaufen. Oft merkt man erst beim Einbau, dass ein Schlauchweg einfach nicht so klappt, wie man ihn sich vorgestellt hat. Dann retten einem die gewinkelten Anschlüsse oft den Tag. Auch Anschlüsse gibt es in diversen Farben und Designs von diversen Herstellern, wir führen derzeit nur eine einfache Basisversion.

      Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass man sich das Leben langfristig bedeutend einfacher macht, wenn man bereits bei Einbau daran denkt, wie man das Wasser wieder aus dem System bekommt: man kann einen ungenutzten Anschluss am Grafikkartenkühler nutzen, oder setzt mittels T-Stück Adapter (vorzugsweise am tiefsten Punkt des Kreislaufs) einen Ablasshahn (haben wir derzeit nicht im Sortiment) an, mit dem man für spätere Umbauarbeiten schnell und einfach das Wasser aus dem System bekommt.

      Damit hättest Du alle Hardware beisammen. Ich empfehle sehr, sich vorher einige Videotutorials und Erläuterungs-threads anzuschauen bzw. durchzulesen, um genau zu wissen, was beim Einbau so auf einen zukommt. Eigentlich alles nicht sonderlich kompliziert, aber je mehr man sich vorher informiert und angelesen hat, desto besser ist man dann auf mögliche Schwierigkeiten vorbereitet.

      Dann wünsch ich Dir mal viel Spaß und Erfolg, und für Rückfragen stehe ich hier jederzeit zur Verfügung!
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      Grundsätzlich genügt destiliertes Wasser. Allerdings empfielt es sich, zumindest ein klein wenig Korrossionsschutz hinzu zu mischen. WIr bieten bisher keine eigene Kühlflüssigkeit an, bitte wende Dich hierzu an Vollsortimenter (Caseking, Aquatuning) oder lass DIch in entsprechenden Foren (PCGHX, Hardwareluxx) beraten.
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