[Worklog] Projekt Mäcki von hitzestau

      [Worklog] Projekt Mäcki von hitzestau

      Schon länger wollten wir mal wieder etwas basteln – jetzt geht es damit los. In unserem neuen Projekt „Mäcki“ kommt Altes und Neues zusammen. Neu besorgt haben wir uns unter anderem ein Gehäuse und den Ausgleichsbehälter Heatkiller Tube 200 DDC, wo die Pumpe direkt an den AGB montiert wird.

      Einen Probeeinbau mit den wichtigsten Komponenten haben wir schon gemacht. Wir wollten gleich zu Beginn sehen, ob alles so passt, wie wir es uns vorstellen oder wo es eventuell Probleme gibt. Hier seht Ihr das Gehäuse:



      Die Hardware ist perfekt geeignet, für das was wir nach dem Zusammenbau vorhaben, eine komplette Liste findet Ihr hier gleich anschliessend. Den aquaero wollen wir an der Unterseite des oberen Lüftungsgitters montieren Da die vier Schrauben der Platine leider nicht auf die Struktur des Lochgitters passen, haben eine kleine Metallplatte in Auftrag gegeben. Hier haben wir den aquaero mal probeweise oben platziert.



      Hier noch zwei Eindrücke von der AGB/Pumpen-Kombination:



      Länger dürfte die Grafikkarte auf keinen Fall sein.



      Computer-Hardware (Stand der Dinge vom 26. Mai 2017)
      Gehäuse: Fractal Design Define S Window
      Mainboard: Gigabyte Z97N-WiFi
      Prozessor: Intel i7 4790K
      RAM: Kingston HyperX Beast, 2400MHz, 16 GB
      Grafikkarte: EVGA GTX 780 Ti SC
      Netzteil: Enermax Platimax 1200 W
      SSD: Samsung 850 Pro 512 GB (2 Stück)

      WaKü-Hardware (Stand der Dinge vom 06. September 2017)
      CPU-Kühler: Watercool Heatkiller IV Pro Copper-Nickel
      GPU-Kühler: Watercool Heatkiller GPU-X GTX 780Ti „Acryl Edition“
      Radiator Top: Alphacool NexXxoS ST30 Full Copper 240mm
      Radiator Front: Alphacool NexXxoS UT60 Full Copper 360mm
      AGB: Watercool Heatkiller Tube 200 DDC
      Pumpe: Laing DDC 12V DDC-1T Plus
      Schlauch: Masterkleer 16/10mm
      Flüssigkeit: Mayhems Pastel Red
      Steuerung (Lüfter und Pumpe): Aquacomputer aquaero 6 XT
      Anschlüsse: Aquatuning Perfect Seal / Winkelstücke 90 Grad drehbar
      Durchflussmesser: Aquacomputer mps flow 200
      Lüfter: Phobya NB-eLoop 1600rpm Bionic

      Alle bisherigen Beiträge zum Projekt

      Teil 1: Zusammenbau


      Erste Bilder vom Heatkiller Tube
      Arbeiten an der Metallplatte für den aquaero
      Montage neuer CPU Waterblock
      Bilder mit dem neuen CPU Waterblock
      Reinigung des GPU-Waterblocks
      Einbau WLAN-Karte
      Lüfter-Reinigung
      DDC-Pumpe umlöten
      Einbau Front-Radiator
      SSD und Verkabelung
      Verschlauchung und Befüllen
      Bilder vom kompletten System

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      Für die Montage des aquareo hatten wir wie angekündigt eine kleine Metallplatte machen lassen. Diese konnten wir noch vor dem Wochenende bei der Metall-Werkstatt abholen. Die Platte wird im Gehäusedeckel direkt neben dem 240er-Radiator montiert.



      Und so sieht es von oben aus:



      Die Platte hat 8 Löcher, die äusseren vier mit Gewinde:





      Auf der Rückseite des Gehäuses haben wir vier saubere Löcher bohren lassen.



      Die Aluminium-Platte soll schwarz lackiert werden, dafür haben wir sie gestern abgeschliffen…



      … und ein Mal mit Grundierung gesprayt.

      Heute gibt es ein kurzes Update zu unserem Projekt. Die Metallplatte haben wir unterdessen abgeschmirgelt und ein zweites Mal grundiert. Auch die erste Schicht mit schwarzer Farbe ist bereits aufgetragen. (Bitte entschuldigt die schlechte Bildqualität.)



      Das Mainboard (Gigabyte Z97N-WiFi) übernehmen wir aus unserem stillgelegten „Red Devil“-System, welches ebenfalls wassergekühlt war. Wir haben begonnen, den alten Waterblock für den Prozessor – ein Watercool Heatkiller III – gegen den aktuellen Heatkiller IV auszutauschen. Dieser liegt hier schon bereit.



      So sieht der alte Heatkiller III von unten aus.





      Beim nächsten Mal geht es dann weiter mit der Montage des Heatkiller IV.
      Im letzten Post hatten wir ja schon angefangen, den „alten“ CPU Heatkiller III vom Mainboard abzuschrauben. Jetzt ging es darum, den neuen CPU Heatkiller IV zu montieren.

      Vom CPU auf dem Mainboard haben dazu die Reste der Wärmeleitpaste entfernt.



      Auf der Rückseite des Mainboards wird zuerst die Backplatte angebracht.



      Alle notwendigen Schrauben sind im Lieferumfang des Heatkiller IV enthalten.



      Hier werden die vier sogenannten „Stehbolzen“ eingeschraubt. Diese gehören zum „EasyMount System“ von Watercool. In der Montageanleitung zum Heatkiller IV ist alles anschaulich beschrieben.





      Als nächstes wird die Wärmeleitpaste aufgetragen…



      …und sauber verstrichen.



      Hier ist der Heatkiller IV fertig auf dem Mainboard montiert. Vorher wurde er natürlich gründlich gereinigt und mit destiliertem Wassser durchgespült. Damit kein Staub hineinkommt, haben wir zwei Verschlusskappen draufgeschraubt.



      Von der Ausrichtung her gesehen, hätten wir den OUT-Anschluss lieber rechts anstatt wie abgebildet unten gehabt. Das hätte besser zur geplanten Verschlauchung gepasst Aber dann sitzt der Waterblock auf den kleinen Kondensatoren links vom CPU auf, daher mussten wir ihn wie oben abgebildet verschrauben.
      Noch vor der endgültigen Montage des Watercool Heatkiller IV auf dem Mainboard, haben wir mit Fotoapparat und Makro-Objektiv (Nikon D610 + AF-S MICRO NIKKOR 60MM f/2.8G ED) ein bisschen herumgespielt… ein paar Resultate seht Ihr hier. Viel Spass damit!











      Im nächsten Beitrag geht es dann weiter mit der Revision unseres GPU-Waterblocks.
      Nachdem wir den CPU auf dem Mainboard montiert hatten, haben wir uns die Grafikkarte und den Waterblock vorgenommen. Beide sind bei uns schon in mehreren Systemen im Einsatz gewesen, und das sieht man beiden auch ein bisschen an. Deshalb wollten wir beide Komponenten gründlich reinigen, bevor wir sie wieder verbauen.

      Um den Waterblock wieder fit zu machen, haben wir ihn komplett auseinandergenommen, gereinigt und die Dichtungsringe ausgewechselt. Im Folgenden haben wir für Euch ein paar Impressionen zusammengestellt.



      Zuerst haben wir die Anschlüsse abgeschraubt und dann alle Schrauben gelöst, um Grafikkarte und Waterblock auseinander nehmen zu können.





      Die Wärmeleitpaste (Liquid Ultra von Cool Laboratory) liess sich nur mit einem rauen Schwamm und Alkohol entfernen.



      Aber am Schluss waren GPU und Waterblock wieder sauber, auf der Nickeloberfläche hat es allerdings ein paar Spuren hinterlassen. Der dunkle Streifen im Bild ist die Spiegelung von einer der Blitzlampen.



      Die Grafikkarte haben wir mit dem Pinsel vom Staub befreit, die Wärmeleitpads konnten wir bis auf eines gleich weiterverwenden und mussten sie nicht neu zuschneiden.



      Als nächstes haben wir den Waterblock komplett auseinandergenommen. Dazu haben wir zuerst die Abdeckungen auf der Front vorsichtig abgelöst...



      ...und dann den Top aus Acryl entfernt.



      So sah dann der vernickelte Kupferblock nach der Reinigung mit Wasser und Spülmittel aus:



      Die heikelste Arbeit ist das Einsetze der Dichtungsringe und das Aufsetzen des Acryl-Tops. Hierbei darf nichts verrutschen...



      ...aber nach ein paar Anläufen war auch das geschafft!



      Um die Frontblenden wieder anzukleben, haben wir frisches doppelseitiges Klebeband angebracht.





      Nachdem der Waterblock fertig war, haben wir auf der GPU frische Wärmeleitpaste aufgetragen und ihn mit der Grafikkarte verschraubt.



      Und auch die Backplate und die Anschlüsse sind nun wieder montiert.



      Hier sind beide fertig zusammengesetzt, bereit für den nächsten Einsatz und den nächsten Schritt in unserem Projekt.

      Das letzte Update zu unserem Projekt ist schon eine Weile her. Zum aktuellen Status können wir eigentlich nur sagen: wir warten. Nach der GPU-Reinigung haben wir die letzten beiden Wochen nur mit Warten auf das Eintreffen von kleinen Bestellungen wie Verlängerungskabel für WLAN-Antennen, Crimpen oder Litzen verbracht.


      Quelle: Shutterstock

      Wir gehen davon aus, dann nun (endlich) zügig alles eintrifft, damit wir weitermachen können.
      Das kennt Ihr ja sicher auch: ein gewisser Teil eines PC-Projekts besteht eigentlich nur aus Warten darauf, dass irgendwelche bestellten Teile eintreffen. So ist es uns in den letzten zwei Wochen auch gegangen.

      Aber nun sind die bestellten schwarzen Schrauben endlich da. Auch die Crimpen und Stecker von MDPC-X sind eingetroffen, wie immer mit einer persönlichen Widmung auf dem Umschlag. Danke Nils!



      Zudem haben wir uns von OSX WIFI eine spezielle WLAN- und Bluetooth-Karte bestellt, die nun auch eingetroffen ist.



      Damit sind nun endlich alle Teile beisammen und wir können den Zusammenbau des Systems in Angriff nehmen.
      Gestern haben wir uns dem Thema WLAN gewidmet. Für das Mainboard (Gigabyte Z97N-WiFi) hatten wir uns eine zusätzliche WLAN / Bluetooth-Karte mit Adapter für den Mini-PCI-Express Slot besorgt, sowie vier längere Antennenkabel.





      So soll die Karte in den Slot gesteckt werden, als Problem haben wir allerdings festgestellt, dass sie nur sehr locker sitzt.



      Die einfachste Lösung war, ganz vorsichtig etwas Heissleim am Rand der eingesteckten Karte aufzubringen.



      So sitzt sie bombenfest und wird kaum herausfallen oder verrutschen können, auch wenn das Mainboard dann am Schluss im PC-Gehäuse senkrecht ist.



      Die vier Löcher auf der Rückseite hatten wir bei der Metallwerkstatt bohren lassen, die auch die Metallplatte für die aquaero-Montage gemacht hatte. Nun konnten wir die Halterungen für die WLAN- und Bluetooth-Antennen anbringen.







      Am Schluss haben wir dann noch das Mainboard ins Gehäuse eingebaut und die Antennen angeschlossen. Nach all den Vorbereitungsarbeiten und Wartereien in den letzten Wochen gab das ein gutes Gefühl - endlich geht es mit dem Zusammenbau des Systems vorwärts.

      Gestern gab es dann doch noch mal eine Reinigungsarbeit… die Lüfter, die wir im Gehäuse und auf den Radiatoren verbauen wollen, waren zum Teil schon in einem anderen Projekt im Einsatz gewesen und dementsprechend verstaubt. Bei vielen hatte sich zudem die Etikette in der Mitte angefangen zu lösen.

      Hier seht Ihr unseren Stapel Phobya NB-eLoop-Lüfter in Rot.



      Das praktische an den NB e-loops ist, dass man die Rotorblätter und die Gummipuffer in den Ecken einfach herausnehmen kann.







      So konnten wir die Teile sehr einfach mit Pinsel, Druckluft und Seifenwasser reinigen, und am Schluss einen Tropfen Öl auf die Achse tun, damit sie wieder rund laufen…

      Die Etiketten in der Mitte haben vorsichtig angelöst und dann mit einem Tropfen Uhu-Kleber wieder fest angedrückt.





      Nun sind die Lüfter alle wieder einsatzbereit für unser aktuelles Projekt.
      Mit der DDC-Pumpe haben wir in früheren Projekten immer gute Erfahrungen gemacht, also haben wir uns auch jetzt wieder für sie entschieden. Das einzige Problem mit der DDC sind das blaue und gelbe Kabel, die fürs Auge nicht gerade schön sind.

      Hier haben wir das Original-Gehäuse bereits demontiert.



      Die Kabel sind direkt auf der Platine angelötet – also kam unsere Lötstation mal wieder zum Einsatz. Alle drei Kabel sollten durch einheitliche schwarze ersetzt werden.



      Um die Litzen nicht später miteinander zu verwechseln, haben wir die Enden der neuen Kabel in blaue bzw. gelbe Farbe getunkt. Damit sind sie markiert, wenn wir dann später beim Einbau die Kabel auf die erforderliche Länge zuschneiden und einen neuen Molex-Stecker anbringen.

      Nach einer kleinen Zwangspause – bei Archangel aus unserem Team zu Hause wurde ein Teil der Wohnung neu gestrichen – ging es jetzt wieder weiter mit unserem PC-Zusammenbau. Und da machen wir grosse Schritte in Richtung dem Einbau der Wasserkühlungs-Komponenten. In der Gehäusefront wird es einen 360er-Radi geben mit einer Lüfter-Doppelbestückung. Der AGB (Heatkiller Tube mit DDC-Pumpe) soll innen am mittleren Lüfter montiert werden. Dies hatten wir ja zu Anfang des Projekts schon mal testweise ausprobiert. Nun galt es also ernst.

      Da es im Gehäuse recht eng ist, mussten wir uns gut überlegen, wann wir was einbauen. Als erstes haben wir die Heatkiller Tube komplett zusammengebaut, inkl. der Halterungen um sie direkt auf einen 120er Lüfter zu verschrauben. Auch die Winkelstücke für die Verschlauchung haben wir schon vormontiert.



      Mit dem Montageset von Watercool lässt sich die gesamte Konstruktion gut auf dem Radiator verschrauben. Der mps-Durchflussmesser ist links vorne auf dem Radi ebenfalls bereits eingeschraubt, von ihm soll dann der Schlauch hoch zur Grafikkarte führen.



      Die komplette Kombination misst dann allerdings auch stolze 18cm in der Höhe.



      Die Höhe des IN-Anschlusses auf dem AGB haben wir auf den Anschluss auf dem CPU-Kühler ausgerichtet, damit der Schlauch dann später schön gerade durchs Gehäuse geführt wird. Allerdings mussten wir das machen, bevor wir den Radiator im Gehäuse verschraubt haben, da man sonst nicht mehr an die Schrauben der AGB-Halterung kommt um sie zu lösen und wieder anzuziehen.



      Das erste Schlauchstück ist auch bereits gesetzt – von der Pumpe direkt nach unten zum Radiator.
      @brooker: danke :)

      Bevor wir mit der Verschlauchung weitermachen konnten, galt es noch ein paar Arbeiten zu erledigen. Eine davon war der Einbau der beiden SSD im 2,5-Zoll Format.

      Als SSD hatten wir uns für zwei Samsung SSD 850 Pro entschieden, weil wir mit diesen (und ihren Vorgängern) in den letzten Jahren immer gute Erfahrungen gemacht hatten.



      Für den Einbau von SSD sieht das Gehäuse auf der Rückseite zwei Montage-Punkte vor. Die SSD werden auf Halterungen verschraubt, welche dann mit einer Fixations-Schraube auf der Rückseite festgehalten werden.



      Als nächstes war der aquaero dran. Um ihn im Lüftungsgitter zu verschrauben, hatten wir extra eine kleine Metallplatte anfertigen lassen und diese auch schwarz gesprayt. Diese Platte kam jetzt endlich zum Zug. Vier kleine Abstandshalter sorgen für einen Abstand zum Gitter.





      Hier sitzt der aquaero schon an seinem Platz, den linken Gehäuselüfter und das 24Pin-Kabel vom Mainboard sind auch bereits verbaut.



      Was man auf dem Bild nicht so genau sieht, ist dass jetzt langsam eng wurde im Gehäuse. Die zahlreichen Kabel, die am aquaero und am Mainboard hängen, beanspruchen sehr viel Platz – das kennt ihr sicher auch.

      Und gerade oberhalb des Mainboards war das Anbringen der Kabel wirklich Millimeter-Arbeit, vor allem weil ja noch der Top-Radiator auf seinen Einbau wartete.

      Manche Kabel haben wir neu gemacht oder auf Länge zuschnitten, die schwarz-roten Kabelstränge haben wir von einem älteren PC-Projekt übernommen.



      Alle Kabel haben wir auf der Gehäuse-Rückseite verstaut so gut es ging, so dass es auch dort ordentlich aussieht.
      Nachdem wir die Verkabelung abgeschlossen hatten, ging es weiter mit der Verschlauchung. Zuerst haben wir dafür den 30mm-Radi (240er) an der Oberseite eingebaut. Zusammen mit den Lüftern verdeckt er den aquaero komplett, so dass man ihn von vorne nicht mehr sieht.



      Der Rest der Schläuche war relativ schnell gesetzt. Oben auf dem Bild macht die Verbindung CPU – AGB noch einen recht starken Bogen nach aussen, den Schlauch haben wir dann später vor dem Befüllen noch gekürzt.

      Für den Befüll-Vorgang haben wir wie immer alle Komponenten abgedeckt. Als Flüssigkeit hatten wir uns für Mayhems Pastel Red entschieden.



      Befüllt haben wir mit Hilfe einer Befüll-Flasche und dem dünnen grünen Schlauch, den ihr vorne auf dem Bild seht. Da wir für den AGB den (optionalen) Deckel mit zwei G 1/4-Gewinden gewählt hatten, konnten wir die zweite Öffnung gut als Fill-Port verwenden.



      Strom gegeben haben wir dabei nur auf die Pumpe, um auch zu überprüfen, ob alles dicht ist. Wir haben das System eine Weile laufen lassen – und bisher ist alles dicht.

      Nun können wir uns noch an die abschliessenden Fotos vom kompletten System machen, die wir Euch dann in den nächsten Tagen auch hier zeigen wollen. So sieht der komplette PC jetzt aus:

      Hier sind wie versprochen die abschliessenden Fotos vom kompletten System. Unser Projekt ist damit aber noch nicht zu Ende. Der Zusammenbau war der erste Teil, als nächstes folgt ein Review zur Heatkiller Tube von Watercool, die wir verbaut haben.

      Anschliessend geht es dann um die Installation von zwei Betriebssystemen – dafür haben wir die beiden getrennten Samsung SSD vorgesehen. Ausser Windows 10 wollen wir auch macOS installieren, also einen „Hackintosh“ aufbauen. Wir werden dann in den folgenden Beiträgen über unsere Erfahrungen damit berichten.

      Werfen wir aber zuerst noch einen Blick zurück an den Anfang unseres Projekts. Im allerersten Post hatten wir unsere Planung mit zwei Radiatoren, der Heatkiller Tube und der Montage des aquaero am oberen Lüftungsgitter vorgestellt. Nachdem das System nun fertig ist, können wir sagen: Unsere Plan hat funktioniert: Der aquaero ist von vorne nicht zu sehen. Die Positionierung der Radiatoren – und damit die Führung der Schläuche – hat sich allerdings noch geändert. Die Anschlüsse des Top-Radi zeigen nun zur Rückseite des Gehäuses, diejenigen des Front-Radi sind neu unten. Das hat uns allerdings eine gute Möglichkeit geboten, dort auch den mps Durchflussmesser unterzubringen.

      Bei den Schrauben (für Radiatoren, Lüfter und Montage aquaero) war es uns wichtig, einen einheitlich dunklen Look mit Flanschkopfschrauben zu haben. Man sieht sie zwar auf den Bildern nicht so gut, aber es macht so einen besseren Gesamteindruck als ein Sammelsurium von Schrauben aus verschiedenen Materialien.

      Das Fractal Design Define S Window hat sich als Gehäuse bewährt. Es ist recht kompakt, hat aber genug Platz für unsere Hardware geboten. Wobei noch tiefer hätte der AGB mit seiner Halterung nicht ins Gehäuse hineinragen dürfen, sonst hätte die Grafikkarte keinen Platz mehr gehabt. Die Rückseite des Gehäuses bietet gut Platz um alle sauber Kabel zu führen, sowie zwei 2.5-Zoll SSD zu verbauen.

      Rückblickend gesehen waren das Verlegen und Zuarbeiten der Kabel beim Zusammenbau am zeitaufwändigsten, die Verschlauchung für die Wasserkühlung ging hingegen recht zügig.