Der wassergekühlte PC-Tisch

      Der wassergekühlte PC-Tisch

      So, ja...

      da Watercool mir so lieb weitergeholfen hat habe ich beschlossen, euch an meiner kleinen Bastelei teilhaben zu lassen.
      Verbaut sind derzeit: Asus Rampage 2 Extreme, full cooled by Watercool Heatkiller (vielen Dank noch mal dafür), Core i7 920 @ 3,82 GHz @ Heatkiller 3 + Backplate, Zotec AMP 280GTX @ Heatkiller GPU-X², 6GB Corsair DDR3 1600, Ceative X-Fi-Platinum Sound, 2x WD 500GB, 1x WD Velociraptor, alle drei @ Innovatek HDM L-Pro Festplatten Wasserkühlung.
      Was habe ich getan?
      Ich habe seid jeher unter den eingeschränkten Platzverhältnissen der Gehäuse gelitten. Sie mögen gut aussehen; man muß aber viel Aufwand investieren, um sie seinen wünschen anpassen zu können. Ändert man dann einige Teile kann es sein, dass das Gehäuse an seine Grenzen stößt. Es steht in der Gegend herum; und egal wie gut es aussieht, irgendwie ist es noch immer ein PC, der herumsteht. Alles Mist.

      Daher habe ich mich für ein einfaches, molekulares und universelles Design entschieden. Ich habe einen Ecktisch entworfen, in dem Tisch und PC miteinander verschmelzen. Das Konzept ist einfach: ein Ecktisch, die linke Ecke wird verlängert, ein Sichtloch wird geschnitten und der PC darunter gesetzt.



      Der Unterschrank dient als Gehäuse. Reset- und Powerknopf sind in die Front eingelassen, ebenso wie 4 Laufwerksschächte und 2 Thermometer, die die Temps. der beiden Kreisläuft überwachen.



      Der Unterschank läßt sich natürlich rollen. Öffnet man die gewinkelte Tür, hat man sehr viel Platz, um die inneren Komponenten zu bearbeiten.



      Ein Blick ins Innere. Das Netzteil hängt unter der Decke, die Pumpen sind speziel entkoppelt (Holz hat den Nachteil, dass es auch leiseste Schwingungen leider sehr weit trägt), die AGBs durchstossen die Decke. 9 einzeln regelbare Silentlüfter sorgen in Verbindung mit den manuellen Lüftersteuerungen und 2 Quadradiatoren für monströse Kühlleistung. Jeder Kreislauf verfügt über ein Ablassventil. Die Pumpen haben den idealen Förderweg. Die maximale Druckleistung ist gewährleistet, da sie erst den höchsten Punkt des System ansteuern. Auch die Festplatten liegen hier unten, in je einzelnen, wassergekühlten Festplattenkäfigen. Die Kabel sind nicht geordnet... es ist aber auch nicht nötig. Chaos sagen die einen, egal sage ich. Man sieht es ja bei geschlossener Tür nicht ^^ .



      Ein Blick von oben, durch das Sichtfenster im Tisch. Auf der Oberseite des Unterschrankes liegt das Mainboard auf. Durch universelle Gehäuseteile aus einem alten Chieftech Mesh werden ATX-Maße erreicht und das Board hat eine Unterlage. Die nötigen Kabel werden durch genormte Bohrungen durch den Schrankboden geführt, ebenso wie die AGBs. Die S-ATA Kabel und die Mobostromkabel für Power- und Resetbutton laufen durch Löcher unter dem Mobo, wodurch sie nur an ihren Anschlüssen unter dem Mobo hervorkommen und ansonsten unsichtbar sind. Alle Kabel und kabelschächte sich so gelebt, dass möglichst wenig von ihnen zusehen ist (bei Power und PCI-E ist das leider nicht ganz so einfach). Es gibt zudem noch 4 Schlauchdurchführungen, je 2 für einen Kreislauf (logisch, oder? ^^ ).



      Das System wird von 2 blauen Kaltlichtkathoden belechtet und ist auf der hinteren und linken Seite verspiegelt, was den Innenraum größer und heller erscheinen läßt.



      Hier noch einmal eine Draufsicht von hinten, wennman den Rollwagen herauszieht.



      Soviel dazu. Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim ansehen. Fragen, Wünsche, Anregungen? Bin gespannt auf eure Meinungen.

      Wer aus der Geschichte nichts lernt ist dazu verdammt, sie erneut erleben zu müssen!