FAQ

Natürlich kann Wasser schädlich für Elektronik sein. Es gibt aber kein Medium, dass wirklich dauerhaft ungefährlich für den PC wäre, da jede Flüssigkeit irgendwann leitet, und sei es nur durch die wenigen Fremdatome, die über die überströmten Oberflächen des Kühlers aufgenommen werden. Völlige Isolation ließe sich nur bei permanenter, aufwendiger Aufbereitung der Flüssigkeit gewährleisten (auch angeblich völlig nichtleitende Transformatorenöle müssen deswegen nach gewisser Laufzeit ausgetauscht werden). Es ist also wichtig, die Verbindungen dicht zu halten und gegebenenfalls zu überprüfen. Unsere Kühler werden daher einzeln sorgfältig auf Dichtheit geprüft, bevor sie in den Verkauf gehen. Lecks von ordnungsgemäß installierten Wasserkühlungen sind extrem selten, daher sind Wasserkühlungsprodukte von Watercool genauso sicher wie andere Kühltechnologien. Wir weisen darauf hin, dass der (glückliche) Nutzer im Falle von unsachgemäßer Verwendung oft nur mit geringen oder sogar nur zeitlich begrenzten Beschädigungen konfrontiert wird. Personenschäden können auftreten, wenn es dem Wasser möglich ist in Hochvolt-Komponenten einzudringen. Beispielsweise sind hier Netzteile oder Konverter bestimmter Beleuchtungsysteme genannt.

Sowohl die Anschlüsse (egal ob Schlauchtüllen oder Steckverbinder) wie auch die Außenseite des Heatkiller-Kühlblocks sind wartungsfrei, benötigen also keine spezielle Pflege; lediglich der Kühlkanal und die Auflagefläche für den Prozessor sollte für optimale Kühlleistung gereinigt werden.

Wenn man zwei Hitzequellen kühlen will, so kann man das grundsätzlich auch mit nur einem Kreislauf. Durch die verdoppelte Wärmeabgabe kommt es allerdings zu einer leicht erhöhten Wassertemperatur, da ja die Durchströmung und Kühlfläche des Radiators pro Prozessor ja effektiv geringer ist. Will man das nicht tolerieren, kann man zwei hintereinander geschaltete Wärmetauscher nutzen, um das zu kompensieren. Man kann die Kühler beruhigt einfach in Serie schalten, da das Wasser sich nur unwesentlich durch den ersten Kühler erwärmt hat, wenn es in den zweiten kommt; es ergeben sich im Regelfall lediglich Temperaturunterschiede von <1°C zwischen den beiden Kühlern, so dass eine Parallelschaltung keine entscheidenden Vorteile bietet.

Dunkle Stellen (Kupferoxid) entstehen, wenn das Kupfer des Blocks mit gelöstem Sauerstoff aus dem Wasser reagiert. Dieser Vorgang erzeugt eine stabile und sehr dünne Schicht, die den Wärmeübergang normalerweise nicht behindert. Grünspan entsteht ähnlich, wobei aber Verunreinigungen dafür sorgen, dass nicht Kupferoxid sondern andere, weniger stabile Verbindungen entstehen. Eine Entfernung von Grünspan (entsteht normalerweise höchstens durch Verschmutzungen im Wasser bei Tanksystemen) ist ratsam, nachgedunkeltes Kupfer kann, muss aber nicht entfernt werden, um die Funktion zu gewährleisten. (Empfohlener Reinigungsvorgang: siehe Polieren)

Kalk entsteht durch zu hartes bzw. nicht demineralisiertes Wasser und sollte vermieden werden! Kalk lässt sich jedoch leicht durch Einlegen des Heatkiller-Blocks in Säuren oder handelsübliche Entkalkerlösungen beseitigen. (Empfehlenswert sind: Essig, Essigessenz, Zitronensäure, Badreiniger).

Biologische und andere Gel-artige Schmierfilme sind eine deutliche Leistungsminderung und können zudem im Einzelfall beschleunigend auf die Korrosion einwirken, weswegen eine gründliche Reinigung des gesamten Systems nötig ist. Diese Reinigung sollte zuallererst mechanisch erfolgen, um möglichst viel des Schleims von vornherein ab zutragen. (Empfohlener Reinigungsvorgang: siehe Polieren) Danach kann man durch gründliches Spülen über 5-10 Minuten mit bakteriziden Mitteln (unbedingt auf Materialverträglichkeit prüfen; ggf. mit einer Liste der Inhaltsstoffe nachfragen) die Reste der Bakterien möglichst vollständig abtöten und durch sorgfältiges Nachspülen mit destilliertem Wasser weitestgehend beseitigen. (Empfohlene Reiniger: Kupfersulfatlösung mit >5 g/Liter Kupfersulfat, Aceton, Ethanol 70%ig, Quartäre Ammoniumverbindungen)

Die Garantie auf die Verarbeitung bleibt selbstverständlich in jedem Fall erhalten, die Dichtheitsgarantie erlischt allerdings beim Öffnen. Wir können nicht garantieren, dass kein User beim Zusammenbau mal einen Fehler machen kann.

Das hängt stark von der Behandlung des Blocks ab. Je schmutz- und salzhaltiger das Wasser, umso mehr Kalk und Schmutz können sich ablagern; das sollte aber eigentlich schon von vornherein vermieden werden. Wir empfehlen zum Einsatz mit unseren Produkten auf jeden Fall destilliertes bzw. demineralisiertes Wasser, evtl. mit geeigneten Zusätzen. Bisherige Erfahrungswerte zeigen, dass aber auch bei normalem Leitungswasser und einem offenen System, das Staub aus der Umgebung aufnehmen kann, eine Reinigung üblicherweise nicht öfter als alle 6-8 Monate durchgeführt werden muss. Bei der Verwendung eines Radiators und destilliertem Wasser sind daher problemlos auch Jahre möglich; eine Kontrolle dann und wann schadet aber nicht.

Wasserkühlungen benutzen das Wasser zur Übertragung der Wärme vom Prozessor an eine andere Stelle, wo die Wärme über größere Oberflächen leichter abgeführt werden kann, als das auf dem begrenzten Platz der Platine möglich wäre. Durch die großen Flächen sind Wasserkühlungen leistungsstärker als bisherige Luftkühler.

Ja. Luftkühler müssen zur Abfuhr derselben Wärmemenge auch mindestens dieselbe Luftmenge durchsetzen, wie das eine Wasserkühlung tut (sei es im Kontakt des Wassers zur Umgebungsluft an einem Wassertank oder an einem Radiator), da physikalisch die maximale Wärmeaufnahme eines Stoffes unter selben Bedingungen konstant ist. Da aber die Oberflächen bei einer Wasserkühlung viel größer sind als ein normaler Lüfter, braucht die Luft nicht so schnell bewegt werden, was leiser ist.

Die Kühlleistung hängt von mehreren Faktoren ab. Wenn man die Oberflächen vernachlässigt (also nur ein und dieselbe Geometrie, sprich: selben Kühler benutzt), bleiben nur noch zwei Faktoren übrig. Zum einen: die Durchströmung. Je schneller das Kühlmedium umgewälzt wird, desto schneller kommt dasselbe Kühlmittel-Teilchen vom Prozessor zum Kühler und umgekehrt. Der Effekt ist, dass je schneller das passiert, umso mehr Wärme umgesetzt werden kann. Die Erklärung dafür ist nicht ganz einfach, aber man kann es sich in etwa so vereinfacht vorstellen: Im Idealfall ist das Teilchen gleichzeitig im Kühler und am Prozessor, so dass im Endeffekt der Prozessor seine gesamte Wärme sofort an das komplette Kühlmedium abgeben kann - und dieses wiederum sofort an den Kühler und damit an die Umgebung. Das gilt sowohl für die Abfuhr an die Umgebung als auch für das Kühlmedium. Grob gesagt: Je mehr Durchsatz an Wasser bzw. Luft, umso stärker der Kühleffekt (die ohnehin nur begrenzten Steigerungen sinken allerdings nach oben hin immer weiter gegen Null). Einzige Begrenzung hierbei ist die Leistung des Wärmetauschers, da ja nicht mehr Energie aus dem Kühlkreis abgeführt werden kann als er leistet. Der damit einhergehende zweite Faktor ist die Wärmekapazität des Kühlmediums. Die Wärmekapazität ist das Maß, wie viel Energie ein Teilchen maximal aufnehmen und transportieren kann. In folgender Tabelle sind einmal verschiedene mögliche Kühlmittel und ihre Wärmekapazität aufgelistet.

Stoff Wärmekapazität c in Kilojoule pro Kilogramm und °Kelvin
Aceton 2,16
Benzol 1,73
Essigsäure 2,05
Ethanol 2,43
Glycerin 2,39
Methanol 2,49
Olivenöl 1,97
Petroleum 2,14
Quecksilber 0,14
Silikonöl 1,45
Terpentinöl 1,80
Wasser 4,18

[Werte aus: Kuchling, Taschenbuch der Physik, 16.Auflage]

Es ist offensichtlich, Wasser ist eines der besten Medien zur Kühlung. Weit vor allen anderen gewöhnlich eingesetzten Stoffen. Selbst unter Berücksichtigung der Wärmekapazität nach Volumen (Quecksilber ist dichter als Wasser) bleibt Wasser die erste Wahl und wird nur durch wenige Substanzen übertroffen (z.B. flüssiger Ammoniak), die aber aufgrund ihrer weiteren physikalischen Eigenschaften (wie Giftigkeit beim Quecksilber und starke Flüchtigkeit bei Gasen) auch ausscheiden.

Das hängt von der Konfiguration der Wasserkühlung ab. Je mehr Radiatorfläche, je mehr Luftdurchsatz und je besser die Komponenten, umso niedriger kann man die Temperatur bekommen. Prinzipiell sind allerdings nur Temperaturen über der Lufttemperatur erreichbar, da für das Unterbieten Kompressoren, Peltiers usw. nötig sind.

Nun, Kupfer ist nicht nur als Halbedelmetall gegenüber Korrosion um Größenordnungen beständiger als Aluminium -das schon durch destilliertes Wasser ohne jeglichen Zusatz angegriffen wird, es besitzt zudem eine der höchsten Wärmeleitfähigkeiten aller Materialien, die etwa 175% der von Aluminium beträgt, was die Wärmeübertragung natürlich stark begünstigt. Auch hier eine Tabelle zum Vergleich:

Stoff Wärmeleitfähigkeit in Watt pro Meter und °Kelvin
Aluminium (99% rein) 220,0
Duraluminium 165,0
Blei 34,8
Bronze 50,0
Chromnickel-Heizdraht (Fön) 11,6
Eisen 74,0
Glas 1,0
Gold 312,0
Graphit 169,0
Gusseisen 50,0
Kalk 2,2
Kupfer 384,0
Messing 111,0
Nickel 91,0
Platin 70,0
reines Silber 407,0
Stahl 45,0
Edelstahl 15,0
Titan 22,0
Wolfram 177,0
Zink 112,0

[Werte aus: Kuchling, Taschenbuch der Physik, 16.Auflage ]

Korrosion in Wasserkühlungen kann praktisch nur aus drei Gründen entstehen: Der erste und häufigste Grund ist, dass Kombinationen von Metallen mit stark unterschiedlichem elektrochemischen Potential (edle/unedle Metalle) wie Kupfer + Aluminium in einem gemeinsamen Kreislauf verwendet werden. Dadurch ergibt sich eine sogenannte galvanische Spannung, die zur Korrosion des unedleren Metalls führt. Dieser Effekt lässt sich durch geeignete Korrosionsschutzmittel weitestgehend eindämmen (keine reinen Alu- oder Kupfer-Korrosionsschutzmittel einsetzen, sondern für die entsprechende Kombination abgestimmte Zusätze verwenden!). Der zweite Grund wäre die Wahl eines falschen oder falsch dosierten Wasserzusatzes. Wasserzusätze sind zumeist vom Hersteller auf die speziellen Gegebenheiten abgestimmt. Abweichende Verwendungen können -unter anderem- zu Korrosionsproblemen führen. Zum Beispiel ist in KFZ-Kühlersschutz als Frostschutz Glykol enthalten, der auf lange Sicht über das Kupfer katalysiert abgebaut wird, und dessen Abbauprodukte unerwünschte Reaktionen auslösen können. Der dritte und letzte Grund wäre ein sogenanntes Belüftungselement, das bei einer zu schnellen Flüssigkeitsströmung über ein Material entsteht. Hier erzeugt die Bewegung des Mediums eine Verschiebung der Reaktionspotentiale, so dass das Material ebenfalls geschädigt wird. Bei der Verwendung von Pumpen, die auch von uns mit unseren Systemen vertrieben werden (oder Leistungsgleichen Modellen) besteht allerdings keine Gefahr.

Einen Kühlschrank zum Kühlen des Kühlwassers zu benutzen ist eine Alternative zur Verwendung eines Peltiers. Dem Vorteil der tieferen Temperaturen steht hier allerdings ein großer Aufwand und Kosten entgegen. Sinnvoller wären hier eine CPU-Kompressorkühlung. Beim Erreichen von Temperaturen unter 5-7°C empfiehlt sich der Zusatz von Frostschutzmitteln zum Kühlwasser. Zu beachten ist in jedem Fall eine gute Isolation des Kühlkreislaufs und des Prozessorkühlers,da dieser das unterkühlte Wasser transportiert und ggf. durch den Temperaturunterschied zur Raumtemperatur Kondensationswasser entstehen kann.  .

Ein Peltier-Element ist eine elektrische Wärmepumpe. Dabei werden 2 unterschiedliche Metalle in Kontakt gebracht. Durch ihre unterschiedlichen Materialeigenschaften ist ihre Neigung, Elektronen bei einer bestimmten Temperatur abzugeben, unterschiedlich, so dass man eine charakteristische Spannung zwischen den beiden Platten abgreifen kann (der sog. Seebeck-Effekt). Ändert sich die Temperatur auf einer Seite, ändert sich auch die Spannung. Da dieser Prozess umkehrbar ist, kann man also durch Anlegen einer elektrischen Spannung an diesem Element ein Temperaturgefälle erzeugen: Eine Seite wird heiß (emittiert die gepumpte Wärme + die Verlustleistung des Elements), eine wird kalt. Dieser Effekt wird zur Kühlung von Prozessoren verwendet. Mit einer solchen Kühlung lassen sich auch Temperaturen erreichen, die unter der eigentlichen Raumtemperatur liegen, was Vorteile beim Übertakten bringt, allerdings wegen der Kondensation der Luftfeuchtigkeit auch eine Isolation des Prozessors und des Peltiers erforderlich macht. Zu beachten ist dabei, dass der Peltier zum Halten einer Temperatur mindestens eine Leistung besitzen muss, die gleich der Prozessor-Abwärmeleistung + Kühlverluste an die Umgebung + eigene Verluste ist ! Will man also tiefe Temperaturen erreichen, so muss man schnell mehr als 100 Watt an Leistung einsetzen, was Probleme mit der Leistungsfähigkeit mancher Netzteile bringen kann. Ebenso wichtig ist eine entsprechend leistungsfähige konventionelle Kühlung, um die größere Wärme die vom Peltier abgegeben wird, auch abführen zu können.

Man benötigt dazu etwas destilliertes Wasser, Schleif/Poliermittel, saubere Lappen/Tücher sowie Wattestäbchen (alternativ auch Pfeifenreiniger o.ä.). Vorgehensweise:

  • Heatkiller demontieren
  • zu polierende Stellen mit Poliermittel behandeln, kurz einwirken lassen und in kleinen, kreisenden Bewegungen mit wenig Druck in mehrfachen Bahnen über die zu polierende Stelle arbeiten
  • Gut mit destilliertem Wasser abspülen, trocken reiben
  • Sofern das Resultat noch nicht zufriedenstellend ist, Prozedur wiederholen. Für gröbere Kratzer o.ä. kann auch gröberes Schleifmittel, z.B. Naßschleifpapier mit Körnung >1200 oder Polierpasten etc. zur Vorbehandlung verwendet werden.

Es kann durchaus sein, dass durch das Polieren nicht mehr der vollkommen blanke Zustand der Oberfläche erreicht wird. Eine weitere Verbesserung kann es bringen, wenn man den Kupferblock (ohne Dichtungen etc., wegen Versprödung!) in Salzwasser mit etwas Alufolie, Magnesiumband oder Zink einlegt. Auch mit Essig und Salzwasser werden gute Effekte erreicht. Wichtig! Nach dem Einlegen vor dem Wiedereinbau gut mit destilliertem Wasser spülen, nicht zu lange einlegen.

Die Dichtungen der Heatkiller-Serie sollten bei optisch erkennbaren Beschädigungen durch Hitze (z.B. längerer Pumpenausfall und resultierende Überhitzung) bzw. mechanische Belastungen (hauptsächlich fehlerhafter Einbau nach Reinigungen) sicherheitshalber getauscht werden. Am sichersten ist es, den Kühler an uns zur Wartung zu senden, da im Service eine Dichtheitsprüfung und damit eine Erneuerung der Dichtheitsgarantie inbegriffen ist. Für die Selbstmontage sind die passenden Dichtungen entsprechend des Kühlertyps im Online-Shop zu bestellen.

Alle von uns gelieferten Radiatoren besitzen Kupferrohre, so dass sie prinzipiell wartungsfrei sind. Sollten doch Verkalkungen o.ä. auftreten, kann man sie wie die Heatkiller-Blöcke pflegen. Da aber die Lamellen teilweise in Aluminium ausgeführt sind, ist darauf zu achten, dass diese nicht beim Einlegen in Reinigungslösungen mit in die Lösung gelangen; es empfiehlt sich stattdessen ein Durchspülen der Rohre. Die Pumpen, die von uns verkauft werden, sind wartungsfrei, da die mediumsberührten Teile aus Kunststoff bestehen, an dem sich kein Kalk o.ä. absetzt.

Prinzipiell ja, bei der Leistung nein. Die Push-In Anschlüsse sind auf eine einfache Steckmontage ausgelegt und bieten daher maximalen Montagekomfort, sind dabei aber bei der Auswahl des Schlauchmaterials etwas limitiert. Verschraubungen sind da etwas flexibler; bei dieser Form wird auf einen Steckanschluß der Schlauch geschoben und mit einer Überwurfmutter fixiert.

Anschlußtyp Vorteile Nachteile
Verschraubungen können durch Einsatz verschiedener Schlauchtypen flexibler verwendet werden. Hohe Sicherheit bei Verwendung. Geringere Kosten, da auch elastischer Schlauch verwendet werden kann, dadurch geringer Einsatz von Verbindern. Der Aufwand ist bei der Montage größer wie bei Legris Anschlußsystemen, dadurch das bei dieser Form der Schlauch auf einen Steckanschluß geschoben und mit einer Überwurfmutter fixiert wird, entsteht ein größerer Zeitaufwand.
Mit diesem System kann schnell, ohne Werkzeug und wiederholt eine Verbindung zwischen zwei Schläuchen oder einem Schlauch und einer Öffnung hergestellt und unterbrochen werden.  Hohe Sicherheit bei Verwendung der angegebenen Schläuche. Höhere Kosten, da nur (steifer) PUR Schlauch verwendet werden kann, kommen beim Verlegen der Schläuche mehr Winkel-Verbinder zum Einsatz.

 

Wir liefern zwei verschiedene Formen von Anschlüssen: Verschraubungen und Push-In Anschlüsse.

Push-In Funktionsweise

Verwendet werden sollten PUR Schläuche. Diese sind etwas weniger biegsam und dichten daher mit diesem System perfekt ab. Als Vorbereitung sollte das Schlauchende gratfrei abgeschnitten werden. Um den Schlauch zu befestigen, reicht es aus diesen in den Anschluss zu schieben, bis ein merklicher Widerstand auftritt. Der Schlauch rastet dann automatisch ein. Mit etwas Übung hat man den Druckpunkt leicht raus. Um den Schlauch wieder zu lösen muss man die Manschette um den Schlauch leicht zum Anschluss hin drücken. Dies löst dann die Verriegelung.

Je nach Anschluss können auch andere Schlauchgrößen verwendet werden, solange sie von den Abmaßen passen. Verschraubungen vertragen alle Schlauchmaterialien. Die Push-In Anschlüsse allerdings erfordern einen steifen Schlauch, so dass ohne Adapterstück nur PUR-Schlauch und ähnlich stabile Materialien in Frage kommen.

Ja. Unsere Anschlüsse sitzen in standardisierten 1/4-Zoll-Gewinden nach DIN (G-1/4 Zoll, Withworth), die bei unserer gesamten Produktpalette,  zu finden sind, so dass auch alle anderen Anschlüsse, die dieses Gewindemaß aufweisen, an unseren Produkten montiert werden können. Die Außnahme bildet das microSystem. Dieses verwendet außschließlich das Gewindemaß M5 (metrisches ISO Gewinde DIN13).

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